Die Entwicklung der "Intermezzo"
von Redakteur2

Die Entwicklung der "Intermezzo" als ABC

A - Am Anfang hieß die Schülerzeitung "Green Psycho" und war das Projekt eines Referendars. Das war im Jahr 2000.

B - Bleigewitter nennt man quälend lange Texte ohne Auflockerung durch Bilder. So soll eine Schülerzeitung nicht sein.

C - "Content Management Systeme" im Hintergrund stellen die online-Ausgabe der "Intermezzo" bereit. Redaktionssystem kann man auch dazu sagen.

D - Drucker im Lehrerzimmer waren in den Anfangsjahren wochenlang von der Redaktion umlagert. In mühseliger Handarbeit gingen die ersten Exemplare vom Tisch.

E - Erscheinungsrhythmus der Druckausgaben war früher zweimal jährlich. Heute erscheinen Artikel Minuten nachdem sie fertig sind.

 

F - Fliegen verscheuchen konnte man mit den gedruckten Exemplaren besser. Hier bleibt die online-Version ganz klar zweitklassig.

G - "Gif" heißen die Mini-Videos, die heute viele online-Artikel schmücken. Greta freut sich über die Papierersparnis.

H - Heißleimbindungen in Druckereien haben zwischenzeitlich die urtümlichen Spiralbindungen durch Lehrkräfte abgelöst. Mit der Umstellung auf die online-Ausgabe ist auch das nun Geschichte.

I - "Intermezzo" heißt die Schülerzeitung seit 2010.

J - Journalismus & Inklusion geht: Wer schreiben möchte, schreibt. Wer nicht, kann vielleicht Videos oder Musik in Artikel einbauen. Hier erleichtert der mediale Wandel sonderpädagogisches Arbeiten.

K - "Kroepoek" sind diese leckeren Krabbenchips im Chinarestaurant. Wer berichtet endlich darüber?

L - Lehrkräfte in der Redaktion waren bislang Fr. Greiffendorf, Hr. Schmitt, Hr. Lindenlaub, Fr. Jacob, Hr. Belkot, Fr. Musiol., Hr. Kohlhase.

M - Musik einzubauen ist nun möglich in Artikeln. Das erweitert das Repertoire an Darstellungsmöglichkeiten sehr.

N - Neuland zu betreten geht in der Intermezzo immer noch. Live-Interviews, eigene Filme oder Live-Musik sind weiße Flecken auf der Landkarte.

O - Ökonomisches Arbeiten war zu Druckzeiten nicht möglich. Auf die von der Schülerschaft geschriebenen Artikel folgten Wochen mit Layouten, Druckvorbereitung und später Verbreitung der Exemplare. Gelernt haben Lehrkräfte dabei viel, Schüler leider nichts, denn diese Aufgaben blieben am Kollegium hängen.

P - Plattformübergreifend ist die online-Intermezzo nun auch. Sie passt sich automatisch einem Monitor, Tablet oder Smartphone an.

Q - Quellenangaben bleiben unerlässlich. Was man behauptet, muss man auch belegen. Daran hat sich nichts geändert.

R - Reichweite war früher auf die Druckexemplare begrenzt. Heute trägt das Internet die Artikel in die Welt. Redaktionsteams kommen und gehen: Heute (2022) macht es Herr Kohlhase und nimmt alle redaktionell mit, die schreiben wollen.

S - "Scripsi" war der Name der Schülerzeitung von 2003 - 2010.

T - Technik & Spielereien waren für Zeitungen immer schon wichtig, spätestens seit ein gewisser J. Gutenberg an einer Weintraubenpresse herumgebastelt hat.

U - Umstellung von Druckzeitung auf digital war im Januar 2021.

V - Videos, z.B. Trailer zu Kinofilmen oder Musikvideos, ermöglichen sinnliche Zugänge zu einem Thema und können natürlich weiterhin mit Texten unterfüttert werden.

W - Wahlfreiheit ist wesentlich. Ob man oft oder überhaupt mitmacht, textet oder bebildert, ob man unter dem eigenen oder einem Künstlernamen veröffentlicht, alles ist verhandelbar.

XYZ - führt hier zu weit.

Chronologie der Intermezzo

  • 2000 Gründung unter dem Namen "Green Psycho". Seitdem bis 2020 zweimal jährliches Erscheinen.
  • 2003 Umbenennung in "Scripsi"
  • 2010 Umbenennung in "Intermezzo"
  • 2020 letzte gedruckte "Intermezzo"
  • 2021 Umzug auf Website der Paul-Martini-Schule, seitdem online

Der Arbeitsprozess im Wandel der Zeit

  Druckzeitalter digitales Zeitalter
Zeit Mitarbeit der Schülerinnen nach initialer Wahl wöchentlich und regelmäßig in der AG-Zeit

wochenlange Lehrerarbeitszeit in der Druckvorbereitung ohne Möglichkeit der Schülermitarbeit
Mitarbeit einmalig oder regelmäßig oder nie in oder außerhalb von AG-Zeiten

Lehrerarbeitszeit endet mit der Schülerarbeitszeit
Raum PC-Raum wo auch immer
Arbeitsteilung feste AG-Mitglieder recherchieren und schreiben

Lehrkräfte erledigen Layout, Druckvorbereitung, Vertrieb, Finanzierung
Schülerschaft recherchiert und schreibt

Lehrkräfte erledigen online-Veröffentlichung
sonderpädagogische Unterstützung Betreuung des Schreibprozesses in der AG-Zeit

Veröffentlichung nach einigen Monaten

Förderung schreibaffiner Schülerinnen
Betreuung des Schreibprozesses in der AG-Zeit

Rückmeldung über Artikel und ggfs. Veröffentlichung erfolgt oft unmittelbar

Fördermöglichkeiten durch Bebilderung oder Videoeinbau auch für schreibschwächere Schüler

durch höhere Zahl neuer Artikel Chance, Artikel auszuwählen

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